Grounding

Grounding bezeichnet im SAP-Joule-Kontext das Anbinden des KI-Assistenten an verlässliche, strukturierte Unternehmensdaten — damit die Antworten nicht halluziniert sind, sondern in belegbaren Geschäftsobjekten wurzeln.

Warum wichtig?

Ein generisches LLM kann sprachlich plausibel antworten, aber ohne Grounding sagt es nicht „auf deiner Bestellung BS-12345 stehen 17 Positionen, davon 3 überfällig”, sondern halluziniert. Grounding verbindet das Modell mit der echten Wahrheit in den SAP-Systemen.

Wie macht SAP Grounding?

Stand unseres Wissens: grob bekannt, im Detail noch zu verifizieren.

Grounding vs. RAG — Abgrenzung

Grounding beschreibt das Joule-Produktverhalten (Antworten an echte Geschäftsobjekte binden), RAG ist ein technisches Muster dahinter. Joule groundet auch über RAG, aber nicht ausschließlich — direkte API-Aufrufe auf Geschäftsobjekte sind der zweite, stärker strukturierte Weg.

Worauf wir bei Kunden achten

  • Datenqualität: Grounding ist nur so gut wie die Stammdaten.
  • Berechtigungen: Joule muss die Zugriffsrechte des anfragenden Users respektieren — darf keine Daten zurückgeben, die der User nicht sehen dürfte.
  • Latenz: Zu viele Grounding-Calls bremsen die Konversation.
  • Sprachenabdeckung: Wie gut funktioniert Grounding in Deutsch vs. Englisch?

Offene Fragen

  • Welche Grounding-Tiefe gibt es für On-Premise-Landschaften?
  • Wie werden Individualentwicklungen eines Kunden in das Grounding eingebunden?
  • Kann der Kunde eigene Grounding-Quellen (externe Datenbanken, CRM) ergänzen, oder ist man auf SAP-Systeme festgelegt?

Verwandte Seiten

Quellen


← Konzepte · Inhaltsverzeichnis